El Gouna - Kitepower/ Mangroovy Beach

Kitepower El Gouna

Bei Temperaturen um die -10°C wird der Wunsch, ein paar Tage aus der Kälte zu kommen größer. Von daher hieß es eine Woche Winterpause in El Gouna / Ägypten.

Man liest viel über El Gouna und die Meinungen gehen dabei sehr weit auseinander. Von daher entschied ich mich, mir selbst einen Eindruck drüber zu verschaffen. Im Hinterkopf bereits, dass die Windausbeute im Februar evtl. nicht so gut sein könnte. Dies wurde aber mit dem Bedürfnis, mal wieder ein paar Tage am Stück die Sonne zu sehen und angenehme Temperaturen zu haben, sehr gut überspielt ;).

Ägypten: Temperaturen am Tage so um die 20°C und Sonne. Das passte also sehr gut.

 

Kitespot: Mangroovy Beach/ Kitepower: absolute Enttäuschung!

Steine/ Muscheln sind schlecht bzw. nicht vorab ersichtlich, von daher sollte man unbedingt Schuhe anziehen, wenn man keine Schnittverletzungen haben möchte. Im kleinen „steinfreien“ Bereich, war es dementsprechend sehr voll und teilweise war ein fahren kaum noch möglich.

Dazu kam der oftmals ablandige Wind, der verdammt böig war. Kites von 5- 12m² hätte man in Sekundentakt gebraucht und so war das fahren, nicht wirklich entspannt. Man könnte fast sagen, unfahrbar. Diesen Spaß hatte ich an 3 von 4 Tagen. Der Schnitt ist also nicht wirklich gut. Kann aber natürlich sein, dass ich einfach nur Pech hatte – aber ich befürchte bald, dass der Wind dort immer ein wenig wechselhaft ist.

 

Dazu, wie bereits geschrieben der fehlende Platz auf dem Wasser selbst. Somit konnte ich leider auch nicht wirklich was neues üben/ probieren, da immer die Gefahr bestand: jemand anderes umzunieten oder sich an Steinen/ Muscheln zu verletzten.

 

Die Station selbst macht einen guten Eindruck und lässt keine Wünsche offen. Bar, Restaurant, Kompressor, Sandsäcke, Duschen etc. findet man alles. Ebenfalls kann man seine Kites vor Ort reparieren und waschen lassen.

 

El Gouna selbst bietet ebenfalls viele Restaurants, Bars und Cafés die gerade Abends zum verweilen einladen. Jedoch fehlte mir persönlich, eine sportliche Alternative für windstille Tage.

 

Fazit: Für mich, einmal El Gouna und so schnell nicht wieder – zumindest nicht zum Kitesurfen!!!

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Kommentare: 7
  • #1

    Chris (Dienstag, 21 Februar 2012 12:24)

    schade das du auch so viel Pech mit dem Wind hattest. Ich musste vor ein paar Wochen, ebenfalls die gleichen Erfahrungen dort machen.
    Steine haben mir die Füße aufgeschnitten, als ich der Masse an Kitesurfern direkt vorne an der Station aus dem Weg gehen wollte. Wind dazu übels böig und mit winddrehern ohne Ende! Mir hat es es dort überhaupt keinen Spaß gemacht und somit war es für mich das erste und letzte mal El Gouna.

  • #2

    eDe (Dienstag, 21 Februar 2012 13:46)

    Ebenfalls kann man seine Kites vor Ort waschen lassen.... dann ist das doch mal Urlaub für die Kites (: jetzt gehts hier doch wieder los so langsam ...
    schöne Grüße eDe

  • #3

    Tom (Mittwoch, 22 Februar 2012 07:03)

    Mach dir nichts draus! Ich fand den Spot auch ziemlich scheiße! Vor allem nervte es, dass lauter Anfänger mit ihrem Kite im Zenit immer im Weg standen bzw. sich wie eine „Mauer“ aufgestellt haben, sodass keiner mehr fahrend durch gekommen ist :(

  • #4

    Kristin (Sonntag, 26 Februar 2012 10:36)

    Schade dass der Wind bei dir nicht gepasst hat. Ich war auch vor 2 Jahren schon einmal in El Gouna, hatte zwar mehr Wind, doch der Spot konnte mich auch nicht überzeugen.

  • #5

    Martin (Montag, 27 Februar 2012 17:31)

    Hallo Skadi,
    wir sind nun auch nach 2 Wochen El Gouna zurück in Berlin. Die erste Woche, hast du ja bereits gut beschrieben -> war ein echter Reinfall. In der 2.Woche wurde es tatsächlich noch besser. Es hatte zwar nicht viel Wind, aber dafür deutlich konstanter.
    Danke nochmal für den Tipp und bis bald auf dem Darss oder Rügen.

    Gruß Martin

  • #6

    Andreas (Samstag, 03 März 2012 10:44)

    Klingt ja etwas schwierig dort. Ist es ein Unterschied, je nachdem an welcher Station man dort ist? Ich lese von vier Kitestationen und Kiteboarding Club ist ganz im Norden, ist da evtl mehr Platz?

    Grüße
    Andreas

  • #7

    Skadi (Samstag, 03 März 2012 11:47)

    Hallo Andreas,
    der Kiteboarding Club ist von der Kitepower Station aus zu sehen. Ob der Spot selbst wirklich besser ist, kann ich nicht beurteilen.
    Auf dem Wasser findet man zum normalen fahren schon ein Plätzchen. Allerdings sollte man vermeiden, dann dort abzusteigen bzw. neue Tricks zu üben bzw. unbedingt Schuhe tragen.
    Muss halt jeder für sich selbst entscheiden, wieviel Risiko er bei ca. 50cm (je nach Wasserstand) über Muscheln, Steine etc. eingehen möchte.